|
Ärztepräsident Hoppe fordert Lösung im Honorarstreit |
|
|
|
|
Friday, 13. February 2009 |
PM der Bundesärztekammer, 14.02.2009
Eingestellt vom Redaktionsteam des Informationsdienstes Medizinrecht praxisbetrieb - recht.de
Ärztepräsident Hoppe fordert Lösung im Honorarstreit
Im Streit um die Ärztehonorare hat der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, rasche Verbesserungen für die niedergelassenen Mediziner gefordert. „Das ist ein sehr brennendes Problem“, sagte Hoppe der Deutschen Presse-Agentur (12.02.2009). „Es gibt Verlierer der Honorarreform“, kritisierte er. Die Arbeit in den Arztpraxen werde bereits seit längerem vielfach unterbewertet.
Im Gespräch mit dem RBB-Inforadio (13.02.2009) warnte der Ärztepräsident jedoch davor, Kassenpatienten aus Protest gegen die Honorarreform nur gegen Vorkasse zu behandeln. „Eine Zusatzvergütung, die aus dem Privatvermögen der Patienten bezahlt werden muss, ist nicht mit dem geltenden Recht vereinbar“, sagte Hoppe. Der Präsident der Bundesärztekammer zeigte zugleich aber Verständnis für den Ärger vieler Kollegen. „Wenn die Ärzte sich nicht in der Lage fühlen, für das Geld, was sie von der Krankenkasse bekommen, zu behandeln wie die Medizin das eigentlich vorschreibt, dann müssen sie protestieren und auf diesen Missstand hinweisen“, unterstrich Hoppe. So müsse dem einzelnen Patienten gesagt werden, dass nicht mehr das volle Leistungsspektrum angeboten werden könne. Möglich sei nur noch eine Teilmenge, weil das Geld fehle, so der Ärztepräsident.
Quelle: PM der Bundesärztekammer, 14.02.2009
|