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Zur Anwendung des OPS-Kode 8-918 (2007) PDF Drucken E-Mail
Tuesday, 14. June 2011

Medizinrechtlicher Fachbeitrag
auf PRAXISBETRIEB,  KLINIKBETRIEB & STEUER von RECHTSANWALT UND FACHANWALT FÜR MEDIZINRECHT CHRISTOPHER BEYER, Köln

 

 

Zur Anwendung des OPS-Kode 8-918 (2007)



Mit Urteil vom 18.08.2010 entschied das Sozialgericht Koblenz (S 6 KR 195/09), dass eine eintägige Tätigkeit pro Woche ausreicht, um als Verantwortlicher im Sinne des OPS-Kode 8-918 (multimodale Schmerztherapie) aufzutreten. Eine überwiegende Anwesenheit des Verantwortlichen, der eine Zusatzqualifikation „spezielle Schmerztherapie“ vorweisen konnte, sei nicht erforderlich.


Zur Begründung führte das Sozialgericht Koblenz aus, dass dem Verantwortlichen das Schmerzmanagement obliegt. Seine Aufgabe habe eine planende, überwachende und steuernde Funktion. Die Vornahme von Einzelmaßnahmen im Rahmen der Schmerztherapie ist nicht erforderlich. Ferner wird nach dem Wortlaut des OPS-Kode 8-918 auch nicht verlangt, dass der Verantwortliche täglich den Patienten zumindest sieht.



 
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BRINKMANN RECHTSANWÄLTE 

Christopher Beyer

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Medizinrecht
 

Hülchrather Straße 35

50670  Köln

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0221 - 973 00 10
Telefax:
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